Über Uns

Features's Cut

Professionelle Recherche, überzeugende Konzepte, kreative Entwürfe, saubere Ergebnisse. Echte Profis hinter der Kamera und am Schneidetisch. Komplexe Themen werden allgemeinverständlich und spannend in Filmsprache umgesetzt.

Der Filmemacher

Uwe Dieckhoff (Diplom-Psychologe, Autor, Regisseur, Produzent, Verleger)

 

 

Uwe Dieckhoff, Jahrgang 1938, war Taxiunternehmer, Dozent für Psychologie und Pädagogik, Sozialdirektor im Senat von Berlin und macht seit 1998 wissenschaftliche, kulturhistorische und dokumentarische Filme. Er vermittelt komplexe Sachverhalte in heiterer Erzählweise. In über zehn Jahren sind fast 50 Filme entstanden. Recherche, Planung, Finanzierung und technische Umsetzung bis zur Fernseh- und DVD-Produktion liegen in einer Hand.

Unsere Firmenphilosophie

Einstein

Wir sind keine Philosophen.

Wir arbeiten zuverlässig.

 

 

 

 

 

News:

 

Talitha Kumi - altes Thema - neues Filmprojekt

Talitha Kumi (Mädchen, steh auf!) wurde vor fast 160 Jahren als Waisenhaus für arabische Mädchen in Jerusalem gegründet. Nach wechselvoller Geschichte ist es heute eine moderne Schule für muslimische und christliche palästinensische Schüler in der Trägerschaft des Berliner Missionswerks. Bereits 2003 habe ich einen Film über das Leben in dieser Schule in Bait Jala (unweit Bethlehem) gemacht. Durch die politischen Veränderungen in dieser Region und den täglichen Kampf um ein vernünftiges Leben hat sich seitdem vieles verändert. Mein Kontakt zu den Menschen dort ist nie abgebrochen - der Film von „Fatima und Sumaya“ 2006 bezeugt das - und nun soll die aktuelle Situation der Schüler und Lehrer, der Eltern und des Umfelds im Schatten der israelischen Mauer gezeigt werden. Mit einer Filmemacherin und Kamerafrau, die bereits über Erfahrungen in Palästina verfügt, will ich diesmal einen eher „poetischen“ Film machen, einen Film, bei dem das gemeinsame Musizieren kulturelle, religiöse und sprachliche Grenzen überwinden hilft. Wir drehen schon im April - im Mai bin ich dann wieder dort und im September könnten die anderen Aufnahmen in Talitha Kumi starten.

 

„Anstiftung zur Gewaltlosigkeit“ - der Film zum Mauerfall vor 20 Jahren

Gewaltlosigkeit war das Credo der evangelischen Kirchen in der DDR 1989. Dieser Film über die Rolle der Kirche bei der friedlichen Revolution unterscheidet sich von den vielen Dutzend anderen „Mauerfallfilmen“ dadurch, dass nicht das hinlänglich dokumentierte „große Ereignis“ neu bebildert wird, sondern die Innenansichten dreier Kirchengemeinden sowie die „Weltanschauung“ einer damals überzeugten Atheistin im historischen Zusammenhang gespiegelt werden. Die Heilandskirche in Sacrow, der Magdeburger Dom, die Sophienkirche in Berlin-Mitte und die Friedrich-Schinkel-Schule in Pankow sind die Orte, an denen unsere Protagonisten auftreten und berichten. Deutsche Welle - TV hat den Film im November 2009 weltweit ausgestrahlt. Hier anschauen.

 

Tango zwischen Berlin und Buonos Aires - ganz neues Filmprojekt

Beide Metropolen verbindet nicht nur eine Städtepartnerstadt, sondern auch die Liebe zu einer besonderen tänzerischen Ausdrucksform: dem Tango Argentino. Berlin hat den anderen europäischen Tangostädten den Rang abgelaufen, aber auch in vielen anderen Regionen Deutschlands boomt der Tango. Paco Liana HYPERLINK "http://www.mai-concert.net" www.mai-concert.net hat in mir durch seine Persönlichkeit, seine Vita und sein vielseitiges Können die Idee für dieses neue Filmprojekt geweckt. Jetzt sind wir dabei, tragbare Konzepte zu entwickeln und die Finanzierung auf die Beine zu stellen.

 

In memoriam Marie-Charlott

Marie-Charlott Grunert (geb. Schüler)Marie-Charlott Grunert war mit mir und meiner Familie seit 30 Jahren freundschaftlich eng verbunden. Kollegen gegenüber stellte sie mich oftmals als ihren „Ziehvater“ vor. Sie war eine erfolgreiche Filmschauspielerin und Drehbuchautorin, hat unsere Arbeit hilfreich begleitet und den Firmennamen feature’s cut für uns kreiert. Unsere gemeinsamen Berlinale-Besuche jedes Jahr waren  ein beglückendes Ritual. Noch im Sommer 2009 las sie in Potsdam aus dem neuen Global-Thriller „Amerikanskij Wolp“ ihres Mannes Manfred Grunert und niemand ahnte damals etwas von dem aggressiven Krebs, der sie befallen hatte. In den letzten Monaten saugte sie trotz wachsender Schmerzen und belastender Behandlung die schönen Momente mit Freunden und Familie in sich auf. Ende Januar konnte ich ihr ein letztes Mal „Aufwiedersehen“ sagen - nun ist sie mit 51 Jahren auf eine Reise gegangen in eine Welt, die wir nicht kennen. Der buddhistische Mönch sagte bei der Abschiedsfeier: „Keiner hat sie gefragt: Willst du geboren werden? - und keiner hat gefragt: Willst du sterben?“. Und lächelnd fügte er hinzu: „So ist das Leben“.